Mehr Solarstrom im bestehenden Netz – Speicher als Schlüssel

Deutschlands Stromnetze könnten deutlich mehr Solarenergie aufnehmen als bisher angenommen. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) zeigt, welches Potenzial in der bestehenden Infrastruktur steckt. (FOCUS online)
An 1.313 ländlichen Umspannwerken könnten durch intelligent gesteuerte Batteriespeicher insgesamt rund 150 GW zusätzliche Photovoltaikleistung ermöglicht werden – mehr als die derzeit in Deutschland installierte PV-Leistung von rund 130 GW. (TGA Praxis)
Erst aufnehmen, später abgeben
Großbatteriespeicher ermöglichen es, Solarstromspitzen gezielt zwischenzuspeichern und zeitversetzt an den Transformator abzugeben. Dadurch lässt sich die vorhandene Transformatorleistung deutlich effizienter nutzen und die Netzinfrastruktur gezielt entlasten.
Nach Angaben des BSW-Solar kann durch den Einsatz von Batteriespeichern die vorhandene Netzkapazität besser ausgeschöpft werden. Laut der zugrunde liegenden Studie müssten im Jahresdurchschnitt lediglich rund ein Prozent des zusätzlich erzeugten Solarstroms aufgrund begrenzter Transformatorleistung abgeregelt werden. (FOCUS online)
Speicher + intelligente Steuerung + Sicherheit
Für die weitere Entwicklung großer Solarparks bedeutet das: Netzkapazität muss nicht nur ausgebaut, sondern auch intelligenter genutzt werden. Speicher, Digitalisierung und eine präzise Steuerung der Energieflüsse werden dabei immer wichtiger.
Gleichzeitig wächst mit jedem neuen Solarpark und jedem Batteriespeicher die Bedeutung einer ganzheitlichen Gelände- und Anlagensicherung. Großbatteriespeicher, Umspannwerke und PV-Parks sind kritische Bestandteile der Energieinfrastruktur und müssen zuverlässig vor Diebstahl, Sabotage und unbefugtem Zutritt geschützt werden.
Mehr erneuerbare Energie braucht nicht nur mehr Netzkapazität – sondern auch mehr Sicherheit.
alarm.direct – Sicherheit für die Energieinfrastruktur.




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